# Was ist GNSS? Satellitennavigation und Galileo erklärt

GNSS (Global Navigation Satellite System) ist der Oberbegriff für Satellitensysteme, die weltweit Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung bereitstellen, etwa GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou. Ein Empfänger misst, wie lange die Signale von mindestens vier Satelliten unterwegs sind, und berechnet daraus seine Position und die Uhrzeit. Ergänzungsdienste wie EGNOS verbessern die Genauigkeit und liefern zusätzlich Integritätsinformationen.

Satellitennavigation sagt einem Gerät, wo es sich befindet und wie spät es ist. Sie steckt in Smartphones, Fahrzeugen, Maschinen, Schiffen, Flugzeugen, Stromnetzen und Telekommunikationsnetzen. Diese Seite erklärt, wie GNSS funktioniert, wie GPS, Galileo und EGNOS zusammenhängen, wie genau eine Position ist und wo die Grenzen liegen.

**Definition: GNSS (Global Navigation Satellite System).** GNSS ist der Oberbegriff für Satellitennavigationssysteme, die eine Positionsbestimmung mit weltweiter Abdeckung ermöglichen. Dazu gehören GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou sowie regionale Systeme.

## Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung

GNSS liefert drei Dinge, oft mit dem englischen Kürzel PNT (Positioning, Navigation and Timing) zusammengefasst [2]:

- **Positionsbestimmung:** wo sich ein Empfänger befindet, ausgedrückt in Koordinaten.
- **Navigation:** wie er sich bewegt, abgeleitet aus seiner Position im Zeitverlauf, und die Führung entlang einer Route.
- **Zeitbestimmung:** ein präzises Zeitsignal, denn jeder Empfänger berechnet neben seiner Position auch die Uhrzeit.

GPS ist kein anderes Wort für GNSS, sondern ein einzelnes System im Besitz der Vereinigten Staaten [2]. Die anderen globalen Systeme sind GLONASS, das die Russische Föderation weiterführt, das chinesische BeiDou [3] und Galileo, Europas eigenes System unter ziviler Kontrolle [6]. Viele Empfänger nutzen mehrere Systeme gleichzeitig. Die EUSPA hält fest, dass Galileo in Mehrkonstellationsempfängern die Genauigkeit in Häuserschluchten verbessert, weil die zusätzlichen Satelliten die Sichtbarkeit und die Messredundanz erhöhen [19].

## So funktioniert die Positionsbestimmung per Satellit

Jeder Satellit hat Atomuhren an Bord und sendet Navigationsdaten, aus denen der Empfänger die Position des Satelliten berechnet. Der Empfänger misst, wie lange das Signal unterwegs war, und multipliziert diese Laufzeit mit der Lichtgeschwindigkeit. Das Ergebnis ist seine Entfernung zum Satelliten [4].

Empfänger haben preiswerte Quarzuhren, deshalb enthält jede gemessene Entfernung denselben unbekannten Uhrenfehler. Der Empfänger muss deshalb vier Unbekannte bestimmen: drei Koordinaten und die Abweichung seiner eigenen Uhr. Dafür braucht er Signale von mindestens vier Satelliten [4]. Weil er die Uhrenabweichung mitbestimmt, kennt der Empfänger auch die genaue Zeit. GNSS ist damit nicht nur eine Positionsquelle, sondern auch eine Zeitquelle.

Auch die Stellung der Satelliten am Himmel spielt eine Rolle. Stehen sie dicht beieinander, führt derselbe Messfehler zu einem größeren Positionsfehler. Dieser Effekt heißt Dilution of Precision [4].

Ein Navigationssystem besteht aus drei Teilen: den Satelliten (Weltraumsegment), den Kontrollzentren und Sensorstationen am Boden (Bodensegment) und den Empfängern (Nutzersegment). In diese drei Segmente gliedert EUSPA das System Galileo [5].

## Galileo und EGNOS: Europas Satellitennavigation

Galileo und EGNOS sind zwei der fünf Komponenten des EU-Weltraumprogramms, das mit der Verordnung (EU) 2021/696 eingerichtet wurde [7].

**Galileo** ist das globale Satellitennavigationssystem der EU. Anders als die übrigen globalen Systeme ist es ein ziviles System. Eigentümerin des Programms ist die EU, die Europäische Kommission ist für das Programmmanagement zuständig. EUSPA verantwortet das operative Management der Dienste, mit Entwurf und Weiterentwicklung des Systems ist die ESA betraut [5]. Galileo nahm seine ersten Dienste am 15. Dezember 2016 auf [6].

Für Unternehmen ist entscheidend, welche Galileo-Dienste sie nutzen können und zu welchen Bedingungen:

**Galileo-Dienste und wer sie nutzen kann**

| Was der Dienst bietet          | Wer ihn nutzen kann                                                                                           |
| ------------------------------ | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Open Service                   | Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung, wie sie Smartphones und Fahrzeugnavigation nutzen         |
| High Accuracy Service (HAS)    | Korrekturdaten für eine höhere Genauigkeit als beim Open Service, typischerweise unter 25 cm horizontal       |
| OSNMA                          | Authentifizierung der Navigationsnachricht, damit ein Empfänger prüfen kann, ob die Daten von Galileo stammen |
| Public Regulated Service (PRS) | Verschlüsselte Navigation mit hoher Kontinuität, robuster gegen böswillige Störungen                          |
| Search and Rescue Service      | Leitet Signale von Notfunkbaken an Rettungsdienste weiter                                                     |

Stand: Oktober 2026.

Die Dienste beschreibt EUSPA [8]. HAS startete im Januar 2023 als Initial Service [9], der volle Dienst ist noch in Vorbereitung [10]. OSNMA ist seit dem 24. Juli 2025 in Betrieb [11]. Der Dienst authentifiziert die Navigationsnachricht, nicht das Signal, mit dem der Empfänger die Entfernung misst. Drei weitere Dienste sind laut EUSPA in Entwicklung: ein Signal Authentication Service, der zusätzlich das Messsignal auf E6 authentifizieren wird, ein Emergency Warning Satellite Service und ein Timing Service [8].

**EGNOS** ist Europas regionales satellitengestütztes Ergänzungssystem (Satellite-Based Augmentation System, SBAS). Bodenstationen überwachen die GPS-Signale und berechnen Korrekturen und Integritätsnachrichten, die drei geostationäre Satelliten an die Nutzer:innen ausstrahlen [12]. Der kostenlose Open Service verbessert die GPS-Genauigkeit auf 1 bis 2 Meter und ist ohne Zulassung nutzbar [13]. Seit EGNOS 2011 für die zivile Luftfahrt zertifiziert wurde, hat es die Sicherheit und Zugänglichkeit von Flughäfen erhöht, insbesondere von kleinen und regionalen Flughäfen und Flugplätzen. Die Abdeckung beschränkt sich auf Europa und einige Nachbarländer. Die nächste Generation, EGNOS V3, ist in Vorbereitung und wird neben GPS auch Galileo ergänzen [12].

## Wie genau ist GNSS?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Die Genauigkeit hängt vom Verfahren und von den Bedingungen ab. Typische Werte laut den Betreibern und dem GNSS-Nachschlagewerk der ESA:

**Abbildung:** Typische Genauigkeit nach Verfahren auf logarithmischer Skala: etwa 5 m mit GPS allein, 1 bis 2 m mit EGNOS, unter 25 cm mit Galileo HAS und wenige Zentimeter mit RTK. Werte unter Nominalbedingungen, aus den unten genannten Quellen.

**Typische Genauigkeit nach Positionierungsverfahren**

| Typische Genauigkeit            | Voraussetzung                        |
| ------------------------------- | ------------------------------------ |
| GPS ohne Ergänzungsdienst       | Etwa 5 m bei freier Sicht zum Himmel |
| EGNOS Open Service              | 1 bis 2 m                            |
| Galileo HAS                     | Unter 25 cm horizontal               |
| PPP (Precise Point Positioning) | Zentimeter bis Dezimeter             |
| RTK (Real-Time Kinematic)       | Wenige Zentimeter                    |

Werte unter Nominalbedingungen laut den Quellen.

Quellen: EUSPA für GPS ohne Ergänzungsdienst und EGNOS [13] sowie für HAS [9], ESA Navipedia für PPP [14] und RTK [15]. Wie Bauunternehmen zwischen diesen Korrekturverfahren wählen, beschreibt der Anwendungsfall [GNSS-Maschinensteuerung und Vermessung](https://leto.space/de/anwendungsfaelle/gnss-maschinensteuerung/).

Genauigkeit ist nur eine Anforderung. **Integrität** beschreibt, ob ein System seine Nutzer:innen rechtzeitig warnt, wenn einer Position nicht zu trauen ist. EGNOS liefert dafür eine Integritätsnachricht [12], und sein Safety of Life Service wird vor allem in der zivilen Luftfahrt genutzt [13]. Für kritische nationale Infrastruktur empfiehlt der britische Blackett Review von 2018, dass Beschaffungsstellen Anforderungen an Genauigkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Kontinuität festlegen [17].

## Wofür GNSS genutzt wird

GNSS-Anwendungen in der Industrie stützen sich auf die Position, auf die Zeit oder auf beides. Die EUSPA beschreibt unter anderem die zentimetergenaue Vermessung und Maschinensteuerung mit RTK-Netzen, die Zeitsynchronisation von Messeinheiten in Stromnetzen und den Abgleich von Zeit und Frequenz zwischen den Basisstationen von Mobilfunknetzen [19]. Diese Anwendungsfälle aus unserer Bibliothek nutzen Satellitennavigation:

[Alle Anwendungsfälle ansehen](https://leto.space/de/anwendungsfaelle/)

## Grenzen

**Grenzen**

- **Schwache Signale lassen sich stören und fälschen:** GNSS-Signale kommen am Boden deutlich unterhalb des Umgebungsrauschens an, und stärkere Aussendungen im GNSS-Frequenzband können einen Empfänger übertönen \[17]. Jamming blockiert die Signale, Spoofing speist falsche ein \[18]. Wie sich Abläufe schützen lassen, erklärt unser Anwendungsfall zu GNSS-Jamming und Spoofing.
- **Kein Signal in Gebäuden oder unter der Erde:** In Gebäuden und unter der Erde steht GNSS nicht zur Verfügung \[17]. In der Nähe von Gebäuden erreichen von Wänden reflektierte Signale die Antenne auf mehreren Wegen und verfälschen die Messung \[16].
- **Veröffentlichte Genauigkeit gilt nur unter bestimmten Bedingungen:** Die Werte oben gelten unter Nominalbedingungen. Die Satellitengeometrie \[4], die Antenne und reflektierende Strukturen in der Nähe \[16] verändern das Ergebnis. Deshalb muss die Genauigkeit dort getestet werden, wo es auf sie ankommt.
- **Die Abhängigkeit ist oft verborgen:** Systeme, die scheinbar unabhängig von GNSS arbeiten, etwa manche Netzwerkzeitdienste, können ihre Zeit von GNSS-Empfängern beziehen. Selbst sorgfältige Betreiber wissen unter Umständen nicht, wie stark sie davon abhängen \[17].

## Fachbegriffe

- **PNT:** Positioning, Navigation and Timing, also Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung, die drei Leistungen von GNSS.
- **Konstellation:** die Gesamtheit der Satelliten, aus denen ein Navigationssystem besteht.
- **Pseudoentfernung (Pseudorange):** die aus der Signallaufzeit berechnete Entfernung zu einem Satelliten, die noch den Uhrenfehler des Empfängers enthält.
- **SBAS:** Satellite-Based Augmentation System, ein satellitengestütztes Ergänzungssystem wie EGNOS, das Korrekturen und Integritätsinformationen über geostationäre Satelliten ausstrahlt.
- **RTK:** Real-Time Kinematic, ein Verfahren, das Korrekturen einer nahe gelegenen Basisstation nutzt und so wenige Zentimeter erreicht.
- **PPP:** Precise Point Positioning, ein Verfahren, das mit präzisen Satellitenbahnen und Satellitenuhren einen einzelnen Empfänger ohne nahe Basisstation positioniert.
- **Integrität:** die Fähigkeit eines Systems, seine Nutzer:innen rechtzeitig zu warnen, wenn es nicht verwendet werden sollte.
- **Mehrwegeausbreitung (Multipath):** Signale, die die Antenne nicht nur direkt, sondern auch über Reflexionen erreichen und so die Messung verfälschen.
- **OSNMA:** Galileo Open Service Navigation Message Authentication, mit der Empfänger prüfen können, ob Navigationsdaten echt sind.
- **Jamming und Spoofing:** gezielte Störungen, die GNSS-Signale blockieren, oder gefälschte Signale, die einen Empfänger eine falsche Position oder Zeit berechnen lassen.

## So unterstützen wir Sie

Wir helfen Organisationen bei der Entscheidung, ob satellitengestützte Positions- oder Zeitbestimmung für eine Aufgabe infrage kommt, welche Genauigkeit, Integrität und Kontinuität sie erfordert und wie sich eine passende Lösung spezifizieren und beschaffen lässt. Wenn Sie neu im Thema sind, beginnen Sie mit der Definition [weltraumgestützter Lösungen](https://leto.space/de/wissen/weltraumgestuetzte-loesungen/). Sie ordnet die Satellitennavigation neben Erdbeobachtung, Satellitenkommunikation und KI ein.

**Nächste Schritte**

- [Unsere Beratung](https://leto.space/de/beratung/): Vom Anwendungsfall über Anforderungen und Anbieterauswahl bis zur Einführung.
- [Satellitenkommunikation](https://leto.space/de/wissen/satellitenkommunikation/): Wie Satellitenverbindungen funktionieren und wann sie sich lohnen.
- [GNSS-Jamming und Spoofing](https://leto.space/de/anwendungsfaelle/gnss-resilienz/): So schützen Sie Abläufe, die von Position oder Zeit aus dem Satellitensignal abhängen.

## Häufige Fragen

### Was ist der Unterschied zwischen GPS und GNSS?

GNSS ist der Oberbegriff für Satellitennavigationssysteme mit weltweiter Abdeckung [1]. GPS ist eines davon und gehört den Vereinigten Staaten [2]. Die anderen sind GLONASS, Galileo und BeiDou. Viele Empfänger kombinieren mehrere Systeme und haben so mehr Satelliten zur Verfügung.

### Wie genau ist GNSS?

Das hängt vom Verfahren ab. Ein GPS-Empfänger ohne Ergänzungsdienst erreicht bei freier Sicht zum Himmel typischerweise etwa 5 Meter, der EGNOS Open Service verbessert das auf 1 bis 2 Meter [13]. Der kostenlose Galileo High Accuracy Service erreicht horizontal typischerweise weniger als 25 Zentimeter [9], RTK-Korrekturen von einer nahe gelegenen Basisstation wenige Zentimeter [15].

### Was ist der Galileo High Accuracy Service?

Der High Accuracy Service (HAS) ist ein kostenloser Galileo-Dienst, der weltweit Korrekturdaten für die präzise Punktpositionierung bereitstellt, über das Galileo-Signal und über das Internet. Unter Nominalbedingungen erreicht er horizontal typischerweise eine Genauigkeit von weniger als 25 Zentimetern. Er dient professionellen Anwendungen wie Vermessung, Präzisionslandwirtschaft und Bauingenieurwesen [9]. Seit Januar 2023 läuft er als Initial Service, der volle Dienst (Full Service) ist noch in Vorbereitung [10].

### Was sind Jamming und Spoofing?

Jamming ist eine Funkstörung, die verhindert, dass ein Empfänger die Satellitensignale erfasst. Beim Spoofing werden gefälschte Signale ausgestrahlt, sodass der Empfänger eine falsche Position, Navigation oder Zeit berechnet [18]. Wie Organisationen ihre Abläufe schützen, beschreibt unser Anwendungsfall zu [GNSS-Jamming und Spoofing](https://leto.space/de/anwendungsfaelle/gnss-resilienz/).

### Ist Galileo kostenlos nutzbar?

Der Open Service, der High Accuracy Service und der Authentifizierungsdienst OSNMA sind kostenlos. Der verschlüsselte Public Regulated Service ist staatlich autorisierten Nutzer:innen vorbehalten [8].

## Quellen

1. [Navipedia: GNSS (glossary entry), European Space Agency (ESA), Navipedia, abgerufen am 2026-10-06](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/GNSS)
2. [GPS.gov: What is GPS?, U.S. government, GPS.gov, abgerufen am 2026-10-06](https://www.gps.gov/)
3. [Navipedia: GLONASS General Introduction, European Space Agency (ESA), Navipedia, abgerufen am 2026-10-06](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/GLONASS_General_Introduction)
4. [Navipedia: An intuitive approach to the GNSS positioning, European Space Agency (ESA), Navipedia, abgerufen am 2026-10-06](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/An_intuitive_approach_to_the_GNSS_positioning)
5. [Galileo, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), abgerufen am 2026-10-06](https://www.euspa.europa.eu/eu-space-programme/galileo)
6. [Navipedia: Galileo General Introduction, European Space Agency (ESA), Navipedia, abgerufen am 2026-10-06](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/Galileo_General_Introduction)
7. [Regulation (EU) 2021/696 of 28 April 2021 establishing the Union Space Programme and the European Union Agency for the Space Programme, European Union, EUR-Lex, 2021-05-12](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2021/696/oj/eng)
8. [Galileo services, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), 2026-09-17](https://www.euspa.europa.eu/eu-space-programme/galileo/services)
9. [Galileo High Accuracy Service goes live!, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), 2023-01-24](https://www.euspa.europa.eu/newsroom-events/news/galileo-high-accuracy-service-goes-live)
10. [Galileo High Accuracy Service (HAS), European GNSS Service Centre (GSC), operated for EUSPA, abgerufen am 2026-10-07](https://www.gsc-europa.eu/galileo/services/galileo-high-accuracy-service-has)
11. [From Testing to Operations: Galileo OSNMA Service Now Available to Users, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), 2025-09-05](https://www.euspa.europa.eu/newsroom-events/news/testing-operations-galileo-osnma-service-now-available-users)
12. [EGNOS, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), abgerufen am 2026-10-06](https://www.euspa.europa.eu/eu-space-programme/egnos)
13. [EGNOS services, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), 2025-11-19](https://www.euspa.europa.eu/eu-space-programme/egnos/services)
14. [Navipedia: Precise Point Positioning, European Space Agency (ESA), Navipedia, abgerufen am 2026-10-06](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/Precise_Point_Positioning)
15. [Navipedia: RTK Fundamentals, European Space Agency (ESA), Navipedia, abgerufen am 2026-10-06](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/RTK_Fundamentals)
16. [Navipedia: Multipath, European Space Agency (ESA), Navipedia, 2011](https://gssc.esa.int/navipedia/index.php/Multipath)
17. [Satellite-derived time and position: a study of critical dependencies (Blackett review), UK Government Office for Science, 2018-01-30](https://www.gov.uk/government/publications/satellite-derived-time-and-position-blackett-review)
18. [Global Navigation Satellite System (GNSS) outages and alterations, European Union Aviation Safety Agency (EASA), 2026-07-03](https://www.easa.europa.eu/en/domains/air-operations/global-navigation-satellite-system-outages-and-alterations)
19. [EU Space Market Report 2026, Issue 1, EU Agency for the Space Programme (EUSPA), 2026-05-26](https://www.euspa.europa.eu/sites/default/files/documents/EU_Space_Market_Report_2026.pdf)

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